der Verbund LEsen Online NORDbayern - LEO-NORD. Ratgeber Lebensende, Sterben und Tod

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Inhalt:

Jeder Mensch wird früher oder später im Leben unweigerlich mit dem eigenen Sterben oder mit dem Sterben und Tod von nahen Angehörigen konfrontiert. Der Umgang mit Sterben und Tod, die Begleitung von Angehörigen in ihrer letzten Lebensphase und das Abschiednehmen von Liebsten gehört zu den Grundaufgaben des Menschseins. Die Philosophie sowie die medizinische und psychologische Forschung haben im Laufe der Zeit immer mehr gesichertes Wissen zu den Themen Lebensende, Sterben und Tod generiert sowie hilfreiche und sinnvolle Strategien zum Umgang damit entwickelt. Die Vermittlung dieses Wissens und dieser Strategien ist Schwerpunkt dieses Ratgebers. Trotz der enormen Fortschritte der Wissenschaften hinsichtlich Sterben und Tod bleibt vieles im Dunkeln und kann wissenschaftlich nur schwer oder gar nicht erforscht werden. Sich mit dem eigenen Tod oder mit dem Tod von Angehörigen zu befassen löst meist Befürchtungen oder diffuse Ängste aus. Dennoch: Hinsehen ist besser als Wegschauen, und die Auseinandersetzung mit den Themen Lebensende, Sterben und Tod - so belastend sie mitunter auch sein kann - kann das Leben sogar bereichern. Der Ratgeber bietet all jenen Menschen eine konkrete Hilfestellung, die sich aus beruflichen oder persönlichen Gründen mit der Sterblichkeit befassen.

Autor(en) Information:

Dr. med. Dr. phil. Manuel Trachsel, geb. 1982. Studium der Medizin, Psychologie und Philosophie in Bern. 2011 Psychologische Dissertation. 2014 Medizinische Dissertation. Seit 2014 Oberassistent am Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte der Universität Zürich. Tätigkeit als Dozent für Medizinethik und Psychotherapie an verschiedenen Kliniken, Aus- und Weiterbildungsinstitutionen. Forschungsschwerpunkte: Ethik und Philosophie der Psychiatrie und Psychotherapie, Schnittbereich zwischen Psychiatrie und Palliative Care, Einwilligungsfähigkeit, Informierte Einwilligung und Zwangsmaßnahmen. Prof. Dr. phil. Alexander Noyon, geb. 1968. 1989-1994 Studium der Psychologie in Saarbrücken. 1994-1997 Tätigkeit in psychiatrischen und neurologischen Kliniken, 1997-2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Assistent am Psychologischen Institut der Universität Frankfurt und von 2006-2007 dort Leiter der Verhaltenstherapie-Ambulanz. 2002 Promotion. Seit 2000 Tätigkeit als niedergelassener Psychotherapeut in eigener Praxis in Frankfurt. Seit 2007 Professur für Psychologie in der Sozialen Arbeit an der Hochschule Mannheim und dort seit 2011 Leiter des "Bedrohungs- und Konfliktmanagement" (BEKOM). Tätigkeit als Dozent und Supervisor für Verhaltenstherapie und Logotherapie an unterschiedlichen Aus- und Weiterbildungsinstituten.